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Zu den Quellen der Angst. Ein Versuch über das Abgründige.

Die nüchterne Feststellung vom "Mängelwesen Mensch“ (Arnold Gehlen) umschreibt die Quelle von Angst: die Endlichkeit. Zusammen mit ihren Begleitern Krankheit, Abhängigkeit, Alter durchsäuert Endlichkeit ein verletzliches Dasein. Diese Grundbedrohung ist erstmals von Kierkegaard analysiert worden: „So bin auch ich gebunden von einer Fessel, die aus dunklen Einbildungen gemacht ist, aus ängstigenden Träumen, aus unruhigen Gedanken, aus bangen Ahnungen, aus ungeklärten Ängsten. Diese Fessel ist sehr geschmeidig, weich wie Seide, gibt auch der stärksten Anspannung nach und ist unzerreißbar.“

Muß dann der Grundgestus des Lebens ein Sich-Abfinden und Verwinden werden? Oder gibt es auch ein "Überwinden"?

09:15 - 10.15

Hanna Barbara Gerl-Falkovitz

Hanna Barbara
Gerl-Falkovitz

 
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